Die Region macht den Wandel.

Im Norden Deutschlands haben sich die Entwicklungsagenturen und Wirtschaftsförderungen von Heide und Rendsburg sowie die kreisfreien Städte Neumünster und Kiel zum „Clean Energy Valley“ zusammengeschlossen, um die Weiterverarbeitung erneuerbarer Energien in der Region voranzutreiben.

KoReGio begleitet diesen Prozess und bringt Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Gemeinsam machen wir sichtbar, wo Spannungen und Potenziale entstehen, und entwickeln Lösungen für eine nachhaltige Regionalentwicklung, die vor Ort verstanden, getragen und gestaltet wird.

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Fortschritt gelingt, wenn Menschen Wandel gemeinsam gestalten.

Die Energiewende verändert Regionen: Flächen werden neu bewertet, Interessen treffen aufeinander, Fragen nach Nutzung, Teilhabe und Zukunftsfähigkeit werden konkreter. KoReGio versteht diesen Wandel nicht als reinen Planungsprozess von oben, sondern als gemeinsamen Lern- und Gestaltungsprozess. Eine Aufgabe, die kein einzelner Akteur bewältigen kann, sondern die viele verschiedene Perspektiven braucht.

Als Gestaltungswerkstatt schafft KoReGio Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven gehört, Konflikte frühzeitig bearbeitbar gemacht und tragfähige Lösungen entwickelt werden können.

Dabei werden die Lösungsansätze auch im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf den Naturraum und dessen Besonderheiten geprüft.

Transdisziplinärer Prozess

KoReGio arbeitet bewusst über Fachgrenzen hinweg. Wissenschaft, Verwaltung, Praxis und Gesellschaft entwickeln gemeinsam Fragen, Perspektiven und Lösungsansätze. So entsteht Wissen nicht im geschlossenen Raum, sondern im Austausch mit der Region.

KoReGio verbindet Perspektiven.

Energie, Landwirtschaft, Flächennutzung, kommunale Entwicklung und gesellschaftliche Beteiligung gehören zusammen.

KoReGio macht diese Zusammenhänge sichtbar und unterstützt die Region dabei, aus unterschiedlichen Interessen gemeinsame Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Drei Themenfelder geben KoReGio eine klare inhaltliche Struktur.

Sie zeigen, worauf es im regionalen Wandel ankommt: ökologische Zusammenhänge verstehen, digitale Lösungen nutzen, soziale Innovationskraft stärken, Flächen und Ressourcen fair abwägen und den Wandel gemeinsam mit der Region gestalten.

Ökosystemleistung & digitale Lösungen
Ökosystemleistung & digitale Lösungen

KoReGio untersucht, wie natürliche Ressourcen, Landschaftsräume und Ökosystemleistungen in regionale Entscheidungsprozesse einbezogen werden können.

Digitale Lösungen helfen dabei, Zusammenhänge verständlich darzustellen, Wissen nutzbar zu machen und fundierte Entscheidungen zu unterstützen.

Soziale Innovationsfähigkeit stärken
Soziale Innovationsfähigkeit stärken

KoReGio stärkt Beteiligung, Dialogformate und soziale Lernprozesse, damit Veränderung nicht nur geplant, sondern breit verstanden und auch mitgetragen wird.

Die Energiewende braucht mehr als Technik – sie braucht Lösungen, die Naturraum, Landschaft und gesellschaftliche Belange gleichermaßen berücksichtigen.

KoReGio fragt, welche neuen Kooperationsformen es braucht und welches Wissen benötigt wird, damit der Wandel von der Region selbst initiiert und gestaltet werden kann. Das testen wir zusammen in verschiedenen Formaten.

Flächen- und Ressourcen- nutzungskonflikte
Flächen- und Ressourcen- nutzungskonflikte

Flächen und Ressourcen sind begrenzt, gleichzeitig sind die Ansprüche und Ziele ihrer Nutzung vielfältig und nicht immer miteinander vereinbar. Wandel bringt daher immer Aushandlungsprozesse mit sich.

KoReGio macht Konflikte, aber auch gemeinsame Interessen sichtbar und entwickelt Formate, die Stakeholder dabei unterstützen, unterschiedliche Positionen frühzeitig, konstruktiv und niedrigschwellig miteinander zu bearbeiten.

Ein Team für Dialog, Forschung und regionale Gestaltung.

Das KoReGio-Team bringt wissenschaftliche Expertise, Prozesskompetenz und regionale Perspektiven zusammen. Gemeinsam begleiten wir den Wandel im Clean Energy Valley – verständlich, dialogorientiert und mit dem Ziel, Beteiligung wirksam zu machen.

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Leitung

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Dr. Meike Fienitz

Nachwuchsgruppenleitung KoReGio

E-Mail: meike.fienitz@zalf.de

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Dr. Katrin Martens

Nachwuchsgruppenleitung KoReGio

E-Mail: katrin.martens@hu-berlin.de

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Katrin Barth

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Prof. Dr. Christopher Conrad

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Lina Engel

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Tino Fauk

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Janna Hilker

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Arvid Tschesche

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Jan-Lukas Wenzel

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Netzwerkpartner

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Steffen Volk

Clean Energy Valley Schleswig-Holstein

Häufige Fragen zu KoReGio

KoReGio ist eine vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Nachwuchsforschungsgruppe (Förderzeitraum: 2025–2030), die in einem Reallabor im Clean Energy Valley in Schleswig-Holstein erforscht, wie Regionen durch neue Formen der Zusammenarbeit befähigt werden, sozial-ökologische Transformationsprozesse eigenständig zu bewerten, zu initiieren und zu gestalten. Grundpfeiler sind dabei die Berücksichtigung von Ökosystemleistungen, die Stärkung von Kooperationsfähigkeit sowie die frühzeitige Erkennung und Bearbeitung von Konfliktpotenzialen.

Die Nachwuchsgruppe besteht aus Wissenschaftler:innen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg.

Weil regionale Transformation nur gelingt, wenn Menschen vor Ort eingebunden werden. KoReGio setzt nicht auf reine Information von oben, sondern auf Dialog, Austausch und gemeinsame Entwicklung. Die Perspektiven der Region sind ein zentraler Bestandteil des Projekts.

KoReGio richtet sich an Kommunen und Verwaltung, Bürgerinnen und Bürger, Jugendliche, Landwirtschaft, Wirtschaft, Gewerbe sowie Vereine und Verbände. Jede Zielgruppe bringt eigene Erfahrungen, Fragen und Interessen ein.

KoReGio möchte Verständnis schaffen, Vertrauen aufbauen und Beteiligung ermöglichen. Ziel ist es, Spannungen nicht zu übergehen, sondern sie konstruktiv zu bearbeiten – damit tragfähige Lösungen für die Region entstehen.

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